Volksantrag "Ländle leben lassen"

Unterschriftensammlung gegen den Flächenverbrauch

Wir sagen herzlichen Dank für Eure Unterstützung bei den Unterschriften !!!

 

Die Forderung: Die Landesregierung hat im Koalitionsvertrag eine Begrenzung vereinbart, die leider bis heute nicht eingehalten wird.

 

Deshalb fordern wir mit 21 weiteren Verbänden die Landesregierung auf, die Begrenzung des jährlichen Flächenverbrauchs gem. des Vertrags durchzusetzen.  Unterschriften können weiterhin bei uns abgegeben werden.

 

 

Weitere Informationen hier beim NABU, der Film zum Thema Volksantrag "Ländle leben lassen".

Und hier gleich direkt zum Formular.

Infos auch hier, auf der Initiatoren Seite "Ländle leben lassen

   

 

 

 

 

 

 

 

Insektensommer 2023

Zähl mal, wer da summt

Zum sechsten Mal startete der Insektensommer, bei dem der NABU zum Insekten zählen aufruft. Im Juni und August ging es wieder darum, wichtige Daten für die Artenvielfalt zu sammeln. Auch wir hatten mehrere Veranstaltungen dazu angeboten.

Hier geht es zu den aktuellen Ergebnissen auf der Seite des NABU Bundesverbands.

 

Vögel zählen macht zufrieden und schlau

Wie viele Vögel welcher Art wurden bundesweit, pro Bundesland oder pro Landkreis gemeldet? Welcher Vogel rückt vor, welcher schwächelt? Interaktive Karten und Listen mit Live-Darstellung der Ergebnisse und Vergleich mit den Vorjahren.

 

Hier zu den Ergebnissen auf der NABU Deutschland Seite 

 

 

Infostand am 29.4. war ein voller Erfolg

Unser Info-Stand am Marktplatz war ein toller Erfolg und hat viel Spaß gemacht, denn es kamen viele Besucher und Anfragen zu den wichtigen NABU-Themen. Es hat sich gezeigt, wie wichtig den Menschen ein behutsamer Umgang mit der Natur/Streuobstwiesen/Wasser ist. Für den von 16 Verbänden gestarteten Volksantrag „Ländle leben lassen“, der sich mit dem übermäßigen Flächenverbrauch befasst, konnten wir erste Unterschriften sammeln.

Herzlichen Dank an unser Auf-/Abbau-Team und die Standbetreuung, so ging diese Aktion super schnell von statten.

 

Vogel des Jahres: das Braunkehlchen

Das Braunkehlchen, unser Vogel des Jahres 2023, ist in Deutschland stark gefährdet. Seit 1990 haben wir mindestens 74 Prozent von ihnen verloren. In Süddeutschland sind die kleinen Vögel sogar vom Aussterben bedroht. Doch am oberschwäbischen Federsee haben die Braunkehlchen einen Rückzugsort gefunden.

Das Braunkehlchen ist 12 bis 14 Zentimeter groß. Sein Lebensraum sind Wiesen, Brachen und Feldränder oder Feuchtwiesen wie am oberschwäbischen Federsee, dem mit Abstand bedeutendsten Brutgebiet im Land. Dort findet es nach seiner Rückkehr aus dem 5.000 Kilometer entfernten Winterquartier südlich der Sahara alles, was nötig ist. Das Feuchtgebiet ist von April bis August Lebensraum für 115 Braunkehlchen-Paare (Stand 2020). Gezieltes Habitatmanagement, zusätzliche Brachflächen und natürliche Sukzession haben die Bestände gestützt.

 

Feuchte Wiesen voller Blüten und Insekten, mit Stauden und hohen Gräsern als Sitzwarte – hier fühlt sich das Braunkehlchen wohl und findet ideale Bedingungen für seine Küken.

„Unermüdlich haben wir Vögeln wie dem Braunkehlchen Lebensraum und Nahrung entzogen und tun dies noch. Brachen wurden überbaut, Äcker und Wiesen werden für Tierfutter häufig gemäht und gedüngt. Ackerränder mit Blüten werden mitbewirtschaftet. Auch Freizeitnutzung stört die Vögel beim Brüten. Den Absturz des Bestands zeigt die neueste Rote Liste: Landesweit sind noch 200 bis 320 Paare zu finden, die Hälfte davon brütet am Federsee, weitere Schwerpunkte liegen am Oberrhein, im Südschwarzwald und auf der Schwäbischen Alb. Obwohl die Ursachen und Bedürfnisse bekannt sind, geht der Schwund der Feld- und Wiesenvögel ungebremst weiter“, so der NABU-Vogelexperte Dr. Stefan Bosch.

Auch der Klimawandel ist für die Braunkehlchen verhängnisvoll. Am Federsee bedrohte Starkregen in den letzten Jahren immer wieder Nester und Küken, weil die Nester überflutet werden und die Küken ertrinken – katastrophal für den kleinen Vogel, der meist nur einmal im Jahr brütet.

      Foto: NABU/Kathy Büscher                                                                Foto: NABU/Matthias Schäf

Was ist aktuell beim NABU Weil der Stadt?

Themen, die den NABU Weil der Stadt derzeit bewegen und geplante Aktionen.

 

Infos zur Wolfsichtung

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150 Jahre lang war der Wolf in Deutschland ausgerottet. Im Jahr 2000 gründete ein Wolfspaar in der sächsischen Lausitz das erste Rudel – ein bemerkenswerter Erfolg, der maßgeblich durch die nationale und internationale Unterschutzstellung des Wolfes gelang.

 

Auch in Baden-Württemberg ist der Wolf zurück, im März wurde ein Reh im Raum Weil der Stadt von einem Wolf gerissen. In Rücksprache mit den zuständigen Behörden gehen wir davon aus, dass es sich um das Tier handelt, das den Lkr. Calw durchgewandert hat. Rehe, Hirsche, Wildschweine stehen auf der Speisekarte des Wolfes, siehe Umweltministerium BW.

 

Weitere Infos zu Wölfe in Baden-Württemberg gibt es hier

FAQ – Wölfe in Deutschland werden hier ausführlich beantwortet. 

 

Amphibiensammlung bei der Hermann-Hesse-Bahn

Bei einer spontanen spätabendlichen Sammelaktion landeten an der alten Hermann-Hesse-Bahn knapp 200 Erdkröten in unseren Eimern. Vom alten Bahnwärterhäuschen bis zum abgesperrten Tunneleingang wurden entlang der Gleise 2 Amphibienzäune gezogen, damit sich keine Kröten bei der Erneuerung der Gleise dort aufhalten. Die Erneuerung verzögerte sich jedoch und der Zaun behindert nun die Wanderung der Kröten aus dem Wald hinunter in die Krötentunnel.

Der Zaun hat auf mehreren hundert Metern keinen Durchlass für die Kröten und so sammelten wir viele Weibchen, die die Männchen bereits dort huckepack tragen, direkt an der Folie ab. Nun sollen Durchlässe ermöglicht werden, denn die abendliche Suche ist sehr anstrengend und nicht ganz ungefährlich. Mit den derzeit dort engagierten Ehrenamtlichen ist das nicht zu stemmen, denn sie sind auch morgens an der Straße unterwegs, um dort die Kröten an der mobilen Leiteinrichtung aus den Eimern zu sammeln. Insgesamt ist noch viel Nachbesserung seitens des Landratsamtes notwendig.

Vielen Dank an Tanja für ihren unermüdlichen Einsatz!

Nistkastenaktion Ostelsheim Dittenberg

Nach der freundlichen Freigabe durch die Gemeinde Ostelsheim und dem Revierförster Herrn Martinek haben wir im Februar in einem ersten Step 17 neue Nistkästen und 9 alte Nistkästen neu aufgehängt. Die alten Nistkästen wurden gereinigt und teilweise an neuen Stellen platziert.

 Dank der tollen Unterstützung von einigen freiwilligen Helfern konnte die Aktion an drei Nachmittagen über die Bühne gebracht werden.

 Es hat viel Spaß gemacht, vor allem mit den jüngsten Helfern war es ein kurzweiliger und spannender Nachmittag. So konnten wir in einem alten Nistkasten noch einige taube Eier von einer Kohlmeise bestaunen.

Die Eine oder Andere Frage im Bezug auf Vögel und Ihre Nistgewohnheiten konnte ebenso geklärt werden.

Nach getaner Arbeit hoffen wir nun darauf, dass die Nistkästen auch von den Vögeln angenommen werden. Es wurden auch spezielle Nistkästen, z.B. für den Baumläufer platziert. Die alten Schlafkästen für die Fledermäuse zeugten von der regen Benutzung durch die nächtlichen Flieger.

Es bleibt also bis zum Herbst spannend, wie viele der Nisthilfen Gefallen bei unseren gefiederten Freunden finden. Vielleicht mag sich schon einmal der eine oder andere Naturfreund Gedanken machen, ob er im Herbst bei der Putzaktion der Nisthilfen miterleben möchte, welche Besucher wir anlocken konnten.

 

Claus Schöck

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Wie jeder Verein, lebt auch die Ortsgruppe des NABU nur durch die Mithilfe vieler Aktiver.

Je mehr Interessierte mitmachen, desto weniger Zeiteinsatz für den Einzelnen!

Setzen Sie Ihre besonderen Fähigkeiten ein!

Entdecken Sie neue Interessen!

 

Es gibt bei uns viele Aufgaben, auch im Hintergrund, ohne die unsere Ziele nicht zu erreichen wären. Deshalb brauchen wir SIE!

Wo? Das ist auf der Seite "Wo kann man mitmachen"  genauer beschrieben.

Um bei einem unserer Projekte mitzumachen, brauchen Sie keine besonderen Fachkenntnisse, nur Spaß am Engagement und das Ziel, sich aktiv für den Naturschutz einzusetzen und seinen Horizont zu erweitern. Anleitung und Einarbeitung sind selbstverständlich.