Willkommen beim NABU Weil der Stadt

Der  NABU Weil der Stadt möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Was wir dafür tun, wie wir uns dafür einsetzen - das möchten wir Ihnen auf diesen Seiten zeigen. Begeben Sie sich auf einen Rundgang zu unseren Biotopen, stöbern Sie und finden Sie viele Infos über den Naturschutz in und um Weil der Stadt.

Unter Termine Weil der Stadt finden Sie die Veranstaltungen unserer Gruppe.

 

Weil der Stadt im Heckengäu

Weil der Stadt liegt inmitten einer einzigartigen Heckenlandschaft, dem Heckengäu. Die Hecken, die das Landschaftsbild prägen bestehen vor allem aus Schlehen, rotem Hartriegel, aber auch Hundsrose, Holunder und Liguster. Hier leben Goldammern und Neuntöter, Schachbrett und Bläulinge, Küchenschelle und Wachtelweizen.

Diese besondere Landschaft zu schützen, zu pflegen und unseren Kindern zu bewahren, das hat sich die NABU - Gruppe Weil der Stadt zum Ziel gesetzt.

 

Rotkehlchen zum Vogel des Jahres 2021 gekürt!

Zum 50. Mal wurde 2021 der Vogel des Jahres gewählt. Anlässlich dieses Jubiläums waren alle NABU-Mitglieder aufgerufen, ihren Vogel des Jahres zu küren. Das Rotkehlchen, ein beliebter Singvogel im Siedlungsbereich, der mit seiner roten Brust sofort auffällt, machte das Rennen.

 

Als einer unserer häufigsten Singvögel ist das Rotkehlchen als absoluter Sympathieträger prädestiniert für den Titel „Vogel des Jahres“, um Schritte zum dauerhaften Schutz und zur nachhaltigen Verbesserung von seinen Lebensräumen einzuleiten.

Foto: Kathy Büscher/NABU Rinteln


Kennzeichen
Hauptmerkmal des kleinen, rundlichen Rotkehlchens (rund 14 Zentimeter groß und 15 bis 18 Gramm schwer) ist die orangerote Färbung von Stirn-, Zügel- und Augengegend bis zur unteren Brust. Sein Bauch ist weiß gefärbt, die Flanken grau-beige. Oberseite und Schwanz sind dunkel olivbraun.

Stimme
Trotz seiner bescheidenen Größe ist das Rotkehlchen recht stimmgewaltig. Der Reviergesang aus relativ langen und variablen Strophen wird wegen seiner Klangstruktur als „perlend“ und wegen seiner emotionalen Wirkung auf uns Menschen oft als „wehmütig“ bezeichnet. Typischer Warnruf ist ein kräftiges, schnell wiederholtes Tixen, bei Luftfeinden dagegen ein gedehntes sieh.
Nahrung
Zur Brutzeit vertilgt das Rotkehlchen überwiegend Insekten und deren Laren, insbesondere Käfer, Zweiflügler, Netzflügler, Ohrwürmer, Schmetterlingsraupen, Ameisen und Blattläuse. Im Sommer und Herbst erweitert es sein Nahrungsspektrum mit Beeren und Früchten von Schneeball, Pfaffenhütchen, Hartriegel, Faulbaum, Efeu und anderen Sträuchern.
Lebensraum
Das Rotkehlchen brütet in Wäldern, Gebüschen, Hecken, Parks, Gärten und Friedhöfen. Es bevorzugt unterholzreiche Wälder, besonders in der Nähe von Gewässern oder an feuchten Standorten.

 

Viele interessante Infos gibt es auf der NABU Seite.