Willkommen beim NABU Weil der Stadt

Der  NABU Weil der Stadt möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Was wir dafür tun, wie wir uns dafür einsetzen - das möchten wir Ihnen auf diesen Seiten zeigen. Begeben Sie sich auf einen Rundgang zu unseren Biotopen, stöbern Sie und finden Sie viele Infos über den Naturschutz in und um Weil der Stadt.

Unter Termine Weil der Stadt finden Sie die Veranstaltungen unserer Gruppe.

 

Bitte keine Jungvögel mitnehmen!

Genauere Tipps und Telefonnummern unter Rat & Hilfe.

 

Alles rund um unsere Störche!

Versteigerung von Ortsschildern "Storchenstadt"

Störche nisten erstmals auf dem Storchenturm! Ein Bericht über das Paar, die Beringung, die Durchführung der Namensfindung und über die Auktion.

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Vogel des Jahres 2022: Der Wiedehopf

Auch für 2022 konnten alle Mitglieder des NABU den Vogel des Jahres wählen. Es ist: Der Wiedehopf!

Der auffällige Wiedehopf ist unverwechselbar und ein echter Hingucker.

Er ist einer der auffälligsten heimischen Brutvögel. Sein dunkler Schnabel ist bis zu sechs Zentimeter lang. Kopf, Nacken und Hals sind wie seine Scheitelfedern orange-braun gefärbt. Die Spitzen der Scheitelfedern sind schwarz. Der Rücken und breiten Flügel sind schwarz-weiß gebändert, die Schwanzfedern schwarz.

Seine Beute jagt er am Boden. Zum Brüten nutzt er

Foto: P. Gläser/NABU

Spechthöhlen, Nischen, Mauerspalten, Steinhaufen oder auch Nistkästen. Er braucht wenig Nistmaterial und formt manchmal lediglich eine Mulde, in die die Eier gelegt werden. Die markante Haube richtet er auf, wenn er gerade gelandet ist.

Der Wiedehopf benötigt halboffene bis offene insektenreiche Landschaften. Weinberge, Obstgärten und Böschungen mit lockerer Vegetationdecke nutzt er gerne. Er ist ausschließlich in wärmeren Regionen verbreitet,  wie zum Beispiel dem Kaiserstuhl in Baden-Württemberg, in Rheinhessen oder den Bergbaufolgelandschaften der Lausitz in Brandenburg und Sachsen. Dort ist das Klima für den wärmeliebenden Vogel geeignet. 

Die Population des Wiedehopfes gilt in Deutschland als gefährdet, da es aufgrund fehlender Lebensräume immer noch wenige Brutpaare gibt – zurzeit sind es 800 bis 950. Doch das Verbreitungsgebiet dieses wärmeliebenden Vogels wächst, was ein klares Anzeichen des Klimawandels ist.

In erster Linie ernährt er sich von größeren Insekten und deren Larven. Der Wiedehopf frisst gerne Käfer, Grillen, Heuschrecken und Schmetterlingsraupen, aber auch Spinnen, Regenwürmer und Eidechsen stehen ab und zu auf seinem Speiseplan.

Als Zugvogel verbringt er den Winter in Afrika. Sein wissenschaftlicher Gattungsname „Upupa“ ist eine Nachahmung des Klangs seines dreisilbigen „upupup“-Balzrufes. Mancher kennt vielleicht auch die Redewendung „Du stinkst wie ein Wiedehopf“. Sie kommt daher, weil Weibchen und Jungvögel mit einem stark riechenden Sekret Feinde vom Nest vertreiben.