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Unser Projekt 2015:

Weil der Stadt erblüht

In unserer Kulturlandschaft gibt es immer weniger Platz für artenreiche Wiesen, für Blühstreifen oder -Flächen. Dies liegt zum einen an der intensiven Landwirtschaft, aber auch an der stark zunehmenden Flächenversiegelung durch Bebauung.

Leider ist es auch Trend, Gärten „pflegeleicht“ zu gestalten mit Steinen und Bambus, Buchs und Koniferen.

All das trägt zu einer starken Verringerung der Artenvielfalt bei. Denn vor allem Bienen, Wildbienen und anderen Insekten, unsere wichtigsten Bestäuber, fehlen die Blüten, sie finden nicht mehr genügend Futter zum Überleben, vor allem gerade im Sommer. Manche Wildbienen, sind auf nur eine Pflanzenart angewiesen, andere bauen ihre Nester in die Erde, dazu brauchen sie aber offene Bodenflächen. Diese Lebens-Bereiche verschwinden aber leider immer mehr aus unserer Landschaft. Das bedroht wiederum die Bestände der Singvögel, die mittlerweile stark zurückgehen, denn sie füttern vor allem ihre Jungen mit Insekten und deren Larven.

Deshalb ist es wünschenswert, dass in den Kommunen und Privatgärten vermehrt Blühflächen angelegt werden. Das haben wir uns zum Hauptziel 2015 gesetzt.


Und es begann am 6.3. mit einem Vortrag darüber, wie man in der Praxis aus einer langweilig grünen Fläche eine bunte Vielfalt schaffen kann.


Herr Klose-Kanniga ist selbst Landschaftsgärtner und Imker und ist im Auftrag des Netzwerk Blühende Landschaften unterwegs und hat schon in verschiedenen Kommunen Grünflächen zu reichhaltigen Blumenwiesen umgearbeitet. Er gab Tipps und viel Beispiele, wie schön so eine Fläche nach der Umwandlung und auch in ein paar Jahren dann noch aussehen kann. Er stellte Samenmischungen vor, die je nach Standort und Beschaffenheit des Bodens sehr verschieden sein können. Auch kommt es dabei darauf an, zu welcher Jahreszeit die Fläche ihre ganze Blütenpracht entfalten soll. Auf jeden Fall sollte man darauf achten, regionale Samenmischungen zu verwenden, wie sie vor allem von zwei namhaften Saatgutherstellern vertrieben werden.

Die NABU - Gruppe hat sich in Weil der Stadt umgesehen und Flächen ausgesucht, die sich sehr gut als Blühflächen eignen würden. Diese Flächen wurden in einem Gespräch darüber unserem Bürgermeister T. Schreiber vorgeschlagen, der das sehr positiv aufnahm und sein Einverständnis erklärte. Nach Absprache mit dem Bauhof werden erste ausgewählte Flächen entsprechend bearbeitet werden. Weitere Aktionen in dieser Richtung folgen und werden rechtzeitig angekündigt.

Wir hoffen, im nächsten Jahr unser erstes "Blühendes Wunder" zu erleben.

Sabine Holmgeirsson


Die nächsten Termine

Der monatliche NABU-Treff findet am 2.Donnerstag im Monat jeweils um 19:30 Uhr im Gasthaus "Säge" statt. Der Termin im Mai ist am 17.5.!

Am So., 29.4. findet um 10 Uhr die Führung mit dem Weiler Hannes statt. Treff ist in der Ziegelgasse 2 beim Hannes-Häusle!

Am 13.5. ab 14.30 Uhr gibt es wieder die beliebte Kräuterführung.

Weitere Infos und Termine

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Der Star

Vogel des Jahres 2018

Foto: NABU B.Christophersen

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