Das waren unsere Themen / Aktionen in 2023

Nistkastenpflege am 07.10. in Ostelsheim

In Ostelsheim wurden einige Nistkästen rund um den Dittenberg aufgehängt, die auch gleich belegt waren. Sie müssen nun gereinigt werden. Wir sind gespannt, wer die neuen Kästen genutzt hat.

 

Dazu lädt Claus Schöck am Samstag, den 07.10. um 10 Uhr ein.

Der Treff, ist der Parkplatz am Dittenberg.

 

Wichtiger Hinweis:  Da in Ostelsheim durch Bauarbeiten Straßen gesperrt werden, hier noch eine Anfahrtshilfe !

Der Parkplatz ist trotz der Baustellensperrung von Ostelsheim und von Althengstett über die ehemalige Zufahrt "Hengstetter Hof" zu erreichen.

 

Nistkastenpflege am Samstag 23.09. Steckental

Die Nistkastenpflege am letzten Samstag im Steckental war gut besucht und extrem kurzweilig. In fast jeden Nistkasten fanden wir putzige Siebenschläfer. Die begeisterten Kinder und wir kamen auf 32 Siebenschläfer.

Insektensommer 2023

Zähl mal, wer da summt

Zum sechsten Mal startete der Insektensommer, bei dem der NABU zum Insekten zählen aufruft. Im Juni und August ging es wieder darum, wichtige Daten für die Artenvielfalt zu sammeln. Auch wir hatten mehrere Veranstaltungen dazu angeboten.

Hier geht es zu den aktuellen Ergebnissen auf der Seite des NABU Bundesverbands.

 

Vögel zählen macht zufrieden und schlau

Wie viele Vögel welcher Art wurden bundesweit, pro Bundesland oder pro Landkreis gemeldet? Welcher Vogel rückt vor, welcher schwächelt? Interaktive Karten und Listen mit Live-Darstellung der Ergebnisse und Vergleich mit den Vorjahren.

 

Hier zu den Ergebnissen auf der NABU Deutschland Seite 

 

 

Vogel des Jahres: das Braunkehlchen

Das Braunkehlchen, unser Vogel des Jahres 2023, ist in Deutschland stark gefährdet. Seit 1990 haben wir mindestens 74 Prozent von ihnen verloren. In Süddeutschland sind die kleinen Vögel sogar vom Aussterben bedroht. Doch am oberschwäbischen Federsee haben die Braunkehlchen einen Rückzugsort gefunden.

Das Braunkehlchen ist 12 bis 14 Zentimeter groß. Sein Lebensraum sind Wiesen, Brachen und Feldränder oder Feuchtwiesen wie am oberschwäbischen Federsee, dem mit Abstand bedeutendsten Brutgebiet im Land. Dort findet es nach seiner Rückkehr aus dem 5.000 Kilometer entfernten Winterquartier südlich der Sahara alles, was nötig ist. Das Feuchtgebiet ist von April bis August Lebensraum für 115 Braunkehlchen-Paare (Stand 2020). Gezieltes Habitatmanagement, zusätzliche Brachflächen und natürliche Sukzession haben die Bestände gestützt.

 

Feuchte Wiesen voller Blüten und Insekten, mit Stauden und hohen Gräsern als Sitzwarte – hier fühlt sich das Braunkehlchen wohl und findet ideale Bedingungen für seine Küken.

„Unermüdlich haben wir Vögeln wie dem Braunkehlchen Lebensraum und Nahrung entzogen und tun dies noch. Brachen wurden überbaut, Äcker und Wiesen werden für Tierfutter häufig gemäht und gedüngt. Ackerränder mit Blüten werden mitbewirtschaftet. Auch Freizeitnutzung stört die Vögel beim Brüten. Den Absturz des Bestands zeigt die neueste Rote Liste: Landesweit sind noch 200 bis 320 Paare zu finden, die Hälfte davon brütet am Federsee, weitere Schwerpunkte liegen am Oberrhein, im Südschwarzwald und auf der Schwäbischen Alb. Obwohl die Ursachen und Bedürfnisse bekannt sind, geht der Schwund der Feld- und Wiesenvögel ungebremst weiter“, so der NABU-Vogelexperte Dr. Stefan Bosch.

Auch der Klimawandel ist für die Braunkehlchen verhängnisvoll. Am Federsee bedrohte Starkregen in den letzten Jahren immer wieder Nester und Küken, weil die Nester überflutet werden und die Küken ertrinken – katastrophal für den kleinen Vogel, der meist nur einmal im Jahr brütet.

      Foto: NABU/Kathy Büscher                                                                Foto: NABU/Matthias Schäf

Was ist aktuell beim NABU Weil der Stadt?

Themen, die den NABU Weil der Stadt derzeit bewegen und geplante Aktionen.

 

Infos zur Wolfsichtung

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150 Jahre lang war der Wolf in Deutschland ausgerottet. Im Jahr 2000 gründete ein Wolfspaar in der sächsischen Lausitz das erste Rudel – ein bemerkenswerter Erfolg, der maßgeblich durch die nationale und internationale Unterschutzstellung des Wolfes gelang.

 

Auch in Baden-Württemberg ist der Wolf zurück, im März wurde ein Reh im Raum Weil der Stadt von einem Wolf gerissen. In Rücksprache mit den zuständigen Behörden gehen wir davon aus, dass es sich um das Tier handelt, das den Lkr. Calw durchgewandert hat. Rehe, Hirsche, Wildschweine stehen auf der Speisekarte des Wolfes, siehe Umweltministerium BW.

 

Weitere Infos zu Wölfe in Baden-Württemberg gibt es hier

FAQ – Wölfe in Deutschland werden hier ausführlich beantwortet. 

 

Wir brauchen und freuen uns auf Ihre Unterstützung!

Wie jeder Verein, lebt auch die Ortsgruppe des NABU nur durch die Mithilfe vieler Aktiver.

Je mehr Interessierte mitmachen, desto weniger Zeiteinsatz für den Einzelnen!

Setzen Sie Ihre besonderen Fähigkeiten ein!

Entdecken Sie neue Interessen!

 

Es gibt bei uns viele Aufgaben, auch im Hintergrund, ohne die unsere Ziele nicht zu erreichen wären. Deshalb brauchen wir SIE!

 

Wo? Das ist auf der Seite " Wo kann ich mitmachen" genauer beschrieben.

 

Um bei einem unserer Projekte mitzumachen, brauchen Sie keine besonderen Fachkenntnisse, nur Spaß am Engagement und das Ziel, sich aktiv für den Naturschutz einzusetzen und seinen Horizont zu erweitern. Anleitung und Einarbeitung sind selbstverständlich.